Praktische Solidarität im Syndikat

Für Persönlichkeiten wie Gustav Landauer und Erich Mühsam wäre die Betätigung in der Münchner Räterepublik sicher noch schwieriger gewesen, wenn sie nicht auf die Unterstützung der Bewegung setzen hätten können. Beide waren in verschiedensten Gruppen organisiert. Mitunter gründeten sie 1908 den Sozialistischen Bund, welcher sich mehr im Aufbau von Kommunen verstand und die von Landauer herausgegebene Zeitschrift „Der Sozialist“ vertrieb. Auch Mühsam gründete weitere Initiativen und war Herausgeber des „FANAL“. In der Agitation um die Räterepublik fochten sie harte Kämpfe aus.

Anfang der 1930er Jahre wurde Erich Mühsam, als Freund von Rudolf Rocker, Mitglied in der anarcho-syndikalistischen FAUD.

Nach der Ermordung Mühsams 1934 durch die SS-Wachmannschaft im KZ Oranienburg produzierten die FAUD-Ortsgruppen Mannheim und Ludwigshafen weitere Ausgaben des FANAL, eine davon mit einem Nachruf.

Das Syndikat ist ein wichtiger Freiraum für eigene Ideen, Konzepte und gegenseitige Hilfe. Die Solidarität der Bewegung wird darin greifbar.

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