Komm zu uns!

  • Noch zu viel Monat am Ende des Geldes?
  • Wohnung, Bahnticket, Lebensmittel und vieles mehr sind bei dem „Lohn“ kaum zu stemmen?
  • Leiharbeit, befristete und prekäre Beschäftigung machen das Leben unplanbar?
  • Du bist in sogenannter „freier Mitarbeit“ angestellt und sollst ständig verfügbar sein?
  • Der Betriebsrat (falls vorhanden) kumpelt mit dem Chef und/oder hilft dir nicht weiter?
  • Von den anderen Gewerkschaften fühlst du dich nicht vertreten oder ist niemand zuständig?

Lass uns gemeinsam vernetzen, weiterbilden, organisieren und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen kämpfen!

Über die Kontaktseite kannst du uns schreiben!

Neustart für eine basisdemokratische Gewerkschaft!

Auf der Seite der FAU München findet sich derzeit der unten stehende Text. Wir teilen diese Ansicht und natürlich betrifft dies auch unsere Arbeit vor Ort. Zur Ehrlichkeit gehört, auch in Landshut hätte vieles von Anfang an anders angegangen werden können. Wenn du oder Freunde, Bekannte es ähnlich sehen, dann zögere nicht dich bei uns oder den Genoss*Innen in München zu melden.

Warum wird die Lage von uns Arbeitenden immer schwieriger und prekärer, ohne nennenswerte Gegenwehr unsererseits? Warum gibt es bei Fragen der unbezahlten Haus- und Betreuungsarbeit keine konsequenten Schritte nach vorne? Warum hat die gesamte Gewerkschaftsbewegung kaum angemessene Antworten für eine sich rasant ändernde Arbeitswelt? Warum können wir die Unzumutbarkeiten des Arbeitsalltags nicht in erfolgreiche Kämpfe ummünzen? Und was haben wir als Gewerkschaft mit alldem zu tun?

Wir, die Freie ArbeiterInnen Union München, haben lange versucht, einen Gewerkschaftsaufbau voranzutreiben, eine klassenpolitische Verankerung bei den KollegInnen im Betrieb zu erreichen. Gelungen ist uns das nicht. Strukturelle Schwächen, strategische Planlosigkeit, inhaltliche Beliebigkeit. Die Fehler müssen wir bei uns selbst suchen, und genau das werden wir tun. Alles kommt auf den Prüfstand, das Fundament wird neu gegossen, jeder Stein neu gesetzt. Dafür brauchen wir Zeit.

Wir stellen ab sofort all unsere äußerlich wahrnehmbaren Aktivitäten ein, um uns voll auf einen Neustart konzentrieren zu können.

Freie ArbeiterInnen Union München, 10.04.2019

 

Mini-Recht im Minijob?

Ich bekomme Schichten, aber dann schicken sie mich einfach wieder nach Hause und bezahlen mich nicht – dürfen die das?

Wozu eine Gewerkschaft – der Chef kündigt doch einfach alle, die aufmucken!?

Was ist eigentlich, wenn ich mal krank werde und nicht arbeiten kann?

Ich habe keinen schriftlichen Vertrag – was habe ich eigentlich in der Hand, wenn’s Streit gibt?

Fragen, die Ihr Euch vielleicht stellt, wenn ihr in so genannten Minijobs (450€-Jobs) arbeitet. Dass viele Betriebe gesetzliche Mindeststandards verletzen, ist die eine Seite der Medaille – die andere ist, dass die Beschäftigten ihre Rechte kaum kennen, dass es meistens keinen Betriebsrat gibt, der etwas dagegen unternimmt, dass kaum jemand in einer Gewerkschaft organisiert ist und dass diese sich überwiegend kaum um die „Aushilfen“ und ihre Probleme kümmern. Das darf nicht so bleiben!

So z.B. bei Kolleg*innen in Leipzig, wo vom Unternehmen den Mitarbeiter*Innen der bezahlte Urlaub und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall verweigert wurde. Das Allgemeine Syndikat Leipzig forderte diese erfolgreich ein. Auch in Landshut konnten wir bereits zum Thema Minijob beraten, mit Erfolg für die betroffene Person. Es zeigt sich, Gegenwehr lohnt sich!

 

13.04 Schwarzer Freitag

Im Rahmen der Aktion „Freitag der 13.“ beteiligten wir uns mit der FAU München am Protest. Zu diesem Datum lädt die Aktion gegen „Arbeitsunrecht“ regelmäßig zu einem Aktionstag gegen besonders gewerkschafts- und betriebsratsfeindliche Betriebe.

Für dieses Mal war der Fahrradkurierdienst Deliveroo nominiert. https://deliverunion.fau.org/unsere-forderungen/

Wir betrachteten von außen das Gebäude, wo Deliveroo seine Büroräume haben soll. Von außen nur ein Block mit der Aufschrift „MUNICH WORKSTYLE“. Innen finden sich verschiedene Büroräume. Auf den Metallschildern finden sich zahlreiche Firmennamen. Deliveroo steht nicht darauf.

Ein Mitarbeiter am Empfang gibt uns zu verstehen, dass Deliveroo zwar ihre Räumlichkeiten im Hause habe, aber gerade heute nicht da sei. Zufälligerweise…

Wir hatten uns auf einen Plausch über die Arbeitsbedingungen im Unternehmen gefreut.

Später zogen wir zur Kundgebung in der Schützenstraße (Bild). Dort hat das Unternehmen „Nordsee“ einer ihrer Filialen. Auch dieses Unternehmen war für „Freitag der 13.“ nominiert und ist unter anderem Partner von Deliveroo. Wie uns mitgeteilt wurde, war die Filialleitung nicht erfreut über die Anwesenheit der AktivistInnen. KollegInnen verteilten Infomaterial an die MitarbeiterInnen. Die Filialleitung verwies die KollegInnen des Hauses und sammelte die Infoflyer der MitarbeiterInnen ein.

Über Megaphon hielten KollegInnen vor der Filiale Redebeiträge zu den Praktiken bei Nordsee und Deliveroo. In der Fußgängerzone sprachen wir mit interessierten PassantInnen und verteilten Flyer.

Gemeinsam brachten wir den Protest auf die Straße und die Chefs waren alarmiert.

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